Blutegelbehandlung beim Hund

Heilen mit Biss…

Ihr habt bestimmt schon mal von der Blutegel-Therapie im medizinischen Bereich gehört. Nur wie können Blutegel dem Hund helfen? Spürt der Hund den Biß des Blutegels oder ist der Biß nicht bemerkbar? Dies alles erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Die Blutegeltherapie gehört zu einer der ältesten Heilmethoden und wurde bereits vor 3000 Jahren angewendet. Zwischenzeitlich war die Therapieform in Vergessenheit geraten; durch die positiven Effekte gewinnt die medizinische Behandlungsmethode wieder mehr an Bedeutung. gewonnen. Selbst in humanmedizinischen Kliniken steigt die Anzahl der Behandlungen mit Blutegeln. Der Blutegel gehört zu der Gattung der Ringelwürmer und ernährt sich vom Blut des Wirtes (Patienten).

Im Gegenzug gibt er einen Speichelcocktail in das Gewebe ab, der unter anderem Gerinnungshemmer (Hirudin), Entzündungshemmer (Egline) und auch Schmerzstiller enthält. Bisher ist nur ein Bruchteil der im Blutegelspeichel befindlichen Wirkstoffe wissenschaftlich erforscht.

Die Therapie mit dem Blutegel ist für Patienten kaum schmerzhaft. Ein Biss ist mit dem Stich eines kleinen Insektes vergleichbar. Unmittelbar nach dem Biss wird die Stelle durch den Speichel des Egels betäubt und der Patient ist völlig schmerzfrei. Der Saugvorgang während der Behandlung kann unter Umständen von einer halben Stunde bis zu zwei Stunden dauern.

Die Bissstelle bleibt durch die herabgesetzte Blutgerinnung lange offen und blutet nach. Dieser Prozess ist gewünscht und notwendig, da hierdurch das Gewebe entschlackt, die Durchblutung sowie Lymphstrom angeregt werden und außerdem die Wunde gereinigt wird. Der große Vorteil der Blutegel-Behandlung besteht darin, dass innere Organe wie Leber, Niere und Herz nicht belastet werden und die Therapie bei älteren Tieren sehr gut anwendbar. Das Wort „Egel“ stammt im übrigen vom griechischem Wort „echis“ was so viel wie „kleine Schlange“ bedeutet.

Wie häufig angenommen hat es nichts mit dem Wort „Ekel“ zu tun. Der Therapeutische Einsatz von Blutegeln bei Hunden bietet sich bei folgenden Erkrankungen an Probleme mit dem Bewegungsapparat (Arthrosen, Diskopathien, HD, Spondylosen), gestörte Wundheilung (u.a. OP-Nachsorge, Entzündungen) und Erkrankungen der Haut wie z.B. Ekzeme.

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